Anträge für Soforthilfe in Baden Württemberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuell seit heute ist die Soforthilfe des Landes Baden Württemberg online beantragbar. Das Formular ist über folgenden Link zu öffnen: Antrag.

Der Antrag soll ausschließlich über das Portal www.bw-soforthilfe.de eingereicht werden.

Zu dem Antrag möchten wir Ihnen folgende Hinweise geben:

  • Die Unternehmen sollen durch diese Soforthilfe bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.
  • Die Zuschüsse werden nur zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. der Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie entstanden sind und sind abhängig von der Mitarbeiterzahl. Diese ist nach den KMU-Kriterien (Link) umgerechnet auf so genannte Vollzeitäquivalent anzugeben.
  • Soloselbständige sind nur insoweit antragsberechtigt, als sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.
  • Bitte beachten Sie, dass die beantragte Soforthilfe ausschließlich für den Ausgleich der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. der Liquiditätsengpässe und Umsatzeinbrüche aufgrund der Coronapandemie verwendet werden darf. Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig.
  • Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleine und Kleinstunternehmen sowie Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind.
  • Das Wirtschaftsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Beantragung, ohne diese Voraussetzung zu erfüllen, Betrug ist. Der Betrugstatbestand sieht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren vor. Falsche Versicherungen an Eides Statt sind ebenso strafbar.
  • Der Liquiditätsbedarf muss mit einem konkreten Betrag beziffert werden. Die zugrundeliegenden Informationen für diese Berechnung müssen aufbewahrt werden!
  • Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Nicht anzurechnen sind beispielsweise langfristige Altersversorgung (Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen etc.) oder Mittel in angemessener Höhe, die für einen durchschnittlichen Lebensunterhalt benötigt werden.

Hinweis:

Eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage wird angenommen, wenn

  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt (Rechenbeispiel: durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro; aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro) und/ oder der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde. Dies gilt auch für in diesen Betrieben arbeitende Selbständige
  • und die vorhandenen liquiden Mittel nicht ausreichen, die kurzfristigen Verbindlichkeiten (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen. Zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten kann bei Personengesellschaften ein kalkulatorischer Pauschalbetrag von 1.180,00 Euro pro Monat für Lebensunterhalt des Inhabers hinzugezählt werden.

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung bietet die Onlineberatung der Kammern und Verbände.

Weitere Informationen und eine FAQ-Sammlung sind hier zu finden: Link

Die Richtlinie zur Soforthilfe finden Sie hier: Link

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Anträge für Soforthilfe in Baden Württemberg

Aktuell seit heute ist die Soforthilfe des Landes Baden Württemberg online beantragbar. Das Formular ist über folgenden Link zu öffnen: Antrag.

 

Der Antrag soll ausschließlich über das Portal www.bw-soforthilfe.de eingereicht werden.

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Rundschreiben 03/2020

Für alle Steuerpflichtigen

  • Prozesskosten zur Erlangung nachehelichen Unterhalts als Werbungskosten abzugsfähig
  • Erstausbildungskosten: Bundesverfassungsgericht bestätigt die steuerungünstige Behandlung
  • Brexit: Vorerst keine unmittelbaren Auswirkungen
  • Doppelte Haushaltsführung: Beteiligung an den laufenden Kosten am Haupthausstand?

Für Kapitalanleger

  • Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz: Voraussichtliche Staatenaustauschliste 2020

Für Unternehmer

  • Vorsteuerabzug: Frist für Zuordnungsentscheidung steht auf dem Prüfstand

Für Arbeitgeber

  • Gehaltsextras: Günstige Rechtsprechung zur Zusätzlichkeit soll ausgehebelt werden
  • Zahlungen zur Abgeltung des Urlaubs bei Tod des Arbeitnehmers

Für Arbeitnehmer

  • Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten

Wichtige Daten und Termine

  • Daten für den Monat April 2020 Steuertermine/Beiträge Sozialversicherung/Verbraucherpreisindex

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Rundschreiben 02/2020

Für alle Steuerpflichtigen

  • Erbschaftsteuer: Nachversteuerung des Familienheims bei Eigentumsaufgabe
  • Nun ist der Bundesfinanzhof gefragt: Spekulationssteuer auf ein häusliches Arbeitszimmer?
  • Klimaschutzprogramm 2030: Energetische Sanierung wird gefördert und die Pendlerpauschale erhöht
  • Monatliche Umsatzbeteiligungen erhöhen Elterngeld

Für Vermieter

  • Grundsteuererlass bei Mietausfällen in 2019

Für Kapitalanleger

  • Rückabwicklung von Baukrediten: Vergleichsbeträge nur teilweise steuerpflichtig

Für Unternehmer

  • Keine Gesamtplanbetrachtung bei der unentgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils
  • Ordnungsgemäße Buchführung: Erneute Veröffentlichung der GoBD

Für Arbeitgeber

  • Insolvenzgeldumlage 2020 beträgt weiter 0,06 %

Wichtige Daten und Termine

  • Daten für den Monat März 2020 Steuertermine/Beiträge Sozialversicherung/Verbraucherpreisindex

 

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